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S3: Steinzeithaus Spezial

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Steinzeithaus - Spezial

Tiny House – so heißt heute ein Haus, das aus einfachsten Mitteln erbaut wird. Wie das vor 6.000 Jahren in der Steinzeit möglich war, zeigt die Maus am Ufer des Bodensees. Bei Ausgrabungen haben Archäologen hier die Reste von Pfahlhäusern gefunden. Für "Die Sendung mit der Maus" bauen sie mit drei Zimmermännern aus Unteruhldingen so ein Haus nach.

Wie unsere Vorfahren, verwenden sie dafür nur die Materialien, die sie vor Ort finden: Holz wird im Wald gefällt, Gräser in Ufernähe geschnitten und auch der Lehm ist nicht weit zu tragen. 30 Tage braucht der Aufbau – los geht es mit dem Fällen der Bäume, nur mit Hilfe der Steinzeitaxt.

Damit der Bodensee dem Haus nicht zu nahe kommen kann, müssen erst Pfähle in den Uferboden gegraben und gerammt werden. Auf ihnen wird der Fußboden befestigt, auch aus Holzstämmen. Und damit sie fest und sicher sind, binden die Arbeiter jeden einzelnen mit einer Kordel fest. Sogar die wurde in der Steinzeit mühsam selbst gewickelt, aus Holzrinde. So wächst Holz für Holz und Knoten für Knoten ein Steinzeit-Haus am See.

Wenn das Dach aus langen Gras-Bündeln festgebunden ist und die Wände aus Lehm trocken, wird es richtig idyllisch am Ufer.

  • In dem ersten Abschnitt stellen wir das Werkzeug der Steinzeit vor, gehen mit den Zimmerleuten auf Holzsuche und erfahren, dass man mit einer Steinzeitaxt einen Baum in 8 ½ Minuten fällen kann. Wir zeigen, wie der Bauplatz ausgesucht und vermessen wird, wie 18 Pfähle für den Fußboden eingerammt werden. Wir erfahren, wie aus Rinde Bast und aus dem Bast Seile gemacht werden. Dann sehen wir, wie das Tragegerüst für den Fußboden mit Seilen zusammengebunden wird.
  • Im zweiten Teil wird der 'Fußbodenbelag' gelegt und gebunden. Danach die Terrasse, anschließend die Wandpfähle. Wir sehen, wie 'Schlammschuhe' für einzelne Pfähle gemacht werden, damit sie nicht versinken, danach, wie die Firstpfähle gesetzt und der Dachstuhl gebaut wird. Nach dem Dachstuhl geht es mit den Wänden weiter. Wir zeigen verschiedene Techniken: die Prügelwand, eine Flechtwand aus Ästen und eine aus Weiden.
  • Im dritten und letzten Kapitel wird Gras geschnitten. Eine ganze Wiese wird benötigt um damit das Dach zu decken. Die nächste Arbeit ist, aus dem Gras Bündel zu binden und damit das Dach zu decken. Schließlich wird Lehm gebrochen, der mit Sand und Wasser zu einer Masse verknetet wird, die dann als 'Verputz' zwischen die Prügel oder Äste der Wände gedrückt wird. Damit ist die Villa -mit unverbaubarem Seeblick- bezugsfertig.
Weitere Informationen
Gewicht 80 g
Lieferzeit 2-3 Tage
FSK FSK 0, Infoprogramm gemäß § 14 JuSchG
Spieldauer ca. 30 Min.
Maße 13,5 x 19 cm
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